Pressetext
April Hailer ist als Älteste von fünf Kindern am Fuß der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Das elterliche Credo „jedes Kind ein Instrument“ weckte ihre Begeisterung für Musik und ermöglichte ihr als Oboistin prägende musikalische Erlebnisse bei vielen Konzerten im süddeutschen Raum. Sie studierte am Mozarteum Salzburg Schauspiel und Regie.
Mittlerweile ist sie in vielen Genres zuhause – auf der Bühne im Drama und im Musical, ebenso wie im Fernsehen in Komödie und Thriller. Schauspiel- und Musical-Hauptrollen an vielen deutschen Bühnen demonstrieren ihre Vielseitigkeit und Musikalität. Sie spielte an den Staatstheatern Hannover und Stuttgart, der Freien Volksbühne Berlin, dem Renaissance Theater Berlin, der Neuköllner Oper Berlin, dem Nationaltheater Mannheim, der Oper Bonn, dem St. Pauli Theater Hamburg und, immer wieder, dem Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, wo sie aktuell im Musical »Grand Hotel« als Elisaweta Gruschinskaja gastiert. Ihre außergewöhnliche Darstellung der Stephanie in »Die Kaktusblüte« an der Komödie Düsseldorf wird 2009 mit einer Nominierung als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Seit November 2011 ist sie als Dolly Levi im Musical-Klassiker »Hello Dolly« an der Oper Magdeburg zu sehen.
Im Friedrichstadtpalast Berlin war sie in den Jahren 2004, 2006 und 2007 Hauptdarstellerin der auf sie zugeschnittenen Weihnachtsrevue »Jingle Bells«.
Die Premiere ihrer musikalischen One-Woman-Show »April April – Funny Woman in Concert« im ausverkauften Prinzregententheater München wurde vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Mit dem Programm tourte sie anschließend erfolgreich durch Deutschland. Es folgte eine ganze Reihe weiterer musiktheatralischer Solo- und Ensembleprogramme unter ihrer Federführung.
Deutschlandweit populär wurde sie in den 90er Jahren mit der RTL-Show »Wie bitte?!«, für die sie den Bayerischen Fernsehpreis erhielt. Einen Publikumshit landet sie auch mit ihrer eigenen Show, der »April Hailer Show« im ZDF, die ihr eine Nominierung für die Goldene Rose von Montreux einbrachte.
Im Fernsehen ist sie immer wieder in prägnanten Hauptrollen zu erleben, wie zum Beispiel in Oliver Storz preisgekröntem TV-Film »Drei Tage im April«, in »Zart und Schuldig« mit Partner Dieter Pfaff, an der Seite von Ottfried Fischer in der Komödie »Die Dickköpfe«, in TV-Serien wie »Traumschiff« als Gegenspielerin von Gunter Berger oder im »Tatort«.
Dem Bayerischen Rundfunk ist April Hailer seit vielen Jahren verbunden. Die Sendung »Das Sonntagshuhn«, in der sie die Titelfigur und deren kleinen Bruder Max spielt, hat Kultstatus.
Neben ihrer über 25-jährigen Schauspiel- und Gesangspraxis unterrichtet April Hailer junge Sänger im szenisch-dramatischen Fach und ist Mitglied des Vocal Collective Berlin, das in Seminaren das Vorsing-Repertoire von Profisängern optimiert.
April Hailer vermag Frauen, die hinter harter Oberfläche ihre Verletzlichkeit kaschieren genauso Glaubwürdigkeit zu verleihen, wie der Frau von nebenan, die mit Witz und Warmherzigkeit ihr Leben zu meistern versucht. Sie zeichnet differenzierte Rollenportraits und lässt ihre Figuren auf dem schmalen Grad zwischen Tragik und Komik scheinbar mühelos balancieren, ohne sie je zu denunzieren.
„…doch ohne Musik wär’ alles nichts.“ (Wolfgang Amadeus Mozart)
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